Bau eines mobilen Sonnenschirmständers

Meine Freundin und ich werden in einer der nächsten Wochen erstmals Eltern und sie genießt derzeit die Mutterschutzzeit, die sie gerne bei einem guten Buch auf unserer Terrasse verbringt. Für ausreichenden Schutz vor der Sonne sorgen zwei große Sonnenschirme.

Und damit sind wir auch schon beim Problem. Diese beiden Sonnenschirme stecken jeweils in einem Betonständer, den sie alleine nicht bewegen kann und somit irgendwann in der prallen Sonne sitzen würde.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, die Betonständer etwas mobiler zu gestalten und einen rollbaren Kasten gebaut, der zusätzlich noch mit Sand gefüllt ist, damit der Ständer trotz hinzugekommener Mobilität deutlich an Standfestigkeit gewinnt. Und tatsächlich lässt er sich prima rollen, trotz aber auch problemlos Windböen.

Eine ausführliche Bauanleitung ist hier zu finden.

Show der Ehrlich Brothers

Beim Besuch der Zauber-Show der Ehrlich Brothers hatten wir in der nahezu ausverkauften TUI-Arena viel Spaß. Die Show fing zwar verspätet an, was an einem Stau auf der A2 (wer hätte es gedacht) lag und man noch auf einen Großteil der Zuschauer gewartet hat, aber nach einer halben Stunde ging es vor knapp 10.000 Zuschauern los.

Die Show wurde für’s Fernsehen aufgezeichnet, aber wir saßen glücklicherweise so weit oben, dass ich keine Bange haben muss, demnächst bei Pro 7 aufzutauchen. Ich vermute mal, dass es Pro 7 sein wird, wo die Show gezeigt werden wird, da eine von diesen GNTM-Mädels auch Teil der Show war.

Man hat zwar gemerkt, dass es für die beiden die erste große Show war, da die Abstimmung mit der Technik noch nicht astrein war, aber letztendlich war es eine gelunge Mischung für Groß und Klein.

Ein paar mehr oder weniger Prominente waren auch im Publikum: Christian Pfeiffer, Dirk Roßmann, Claus Thull-Emden und Hartmut Möllring sind uns aufgefallen bzw. wurden durch die beiden Ehrlich-Brüder angesprochen oder auf die Bühne geholt.

R-Type für Android

It’s mechanical,
it’s biological,
it’s behind you.

So stand es 1989 auf der Verpackung von Irems Vorzeigeshooter R-Type, das ich mir damals für den C64 zulegte und so lange spielte, bis ich die acht Level im Schlaf beherrschte. Durch Zufall bin ich heute auf ein Video von R-Type für Android gestoßen und konnte nicht widerstehen.

Für 1,90 EUR bei Google Play kann man eigentlich nichts falsch machen. Kurz danach hatte ich es auf meinem Smartphone und musste es gleich mal anspielen. Etwas skeptisch war ich wegen der Steuerung. Es geht halt nichts über den guten alten Competition Pro Extra. Aber das Problem haben die Entwickler von DotEmu gut gelöst. Üblicherweise ist es so, dass man einen Teil des Bildschirms nicht sehen kann, weil man dort den Steuerfinger im Weg hat. Hier hat man eine flexible Lösung gefunden. Das Raumschiff des Spielers folgt den Steuerbewegungen, die ich irgendwo auf dem Screen mache.

Das Spielgefühl von damals stellt sich ziemlich rasch wieder ein und es macht gleich wieder viel Spaß, erneut gegen das Bydo Imperium zu kämpfen.

Ein Lichtblick in der Servicewüste Deutschland

Seit Anfang letzter Woche ist meine Heckenschere defekt. Einer der Schalter lässt sich zwar noch bedienen, hatte aber keine Wirkung mehr. Einen Teil des Gehäuses konnte ich öffnen und sah, dass der Bowdenzug zu diesem Hebel locker saß. Das andere Ende lag etwas tiefer im Gehäuse, wo ich dann leider nicht mehr ran kam. Glücklicherweise hatte ich die Heckenschere erst vor etwas über einem Jahr gekauft und fand sogar den Kassenbon noch.

Nun verhält es sich ja mit der gesetzlichen Gewährleistung so, dass ich zwar zwei Jahre Gewährleistung habe, aber nach einem halben Jahr bereits eine Beweislastumkehr eintritt, so dass ich ggf. den Nachweis erbringen müsste, dass der Fehler bereits zu Beginn bestand, was in der Regel nicht möglich ist. Eine gute Gelegenheit, um mal zu schauen, wie sich der Baumarkt meines Vertrauens verhält, in dem ich die Heckenschere erwarb. Sie hätten ja die Möglichkeit, mir die Erbringung des besagten Nachweises aufzuerlegen, und sich somit vor der Gewährleistung zu drücken. Da der Hersteller aber auch zwei Jahre Garantie auf das Gerät gibt, wäre das nicht so schlimm gewesen.

Ich war jedenfalls sehr angenehm überrascht, als ich in der Fachabteilung war, kurz den Defekt erwähnte und zu hören bekam, ich solle mir einfach eine neue aus dem Regal nehmen. Nach gefühlten zwei Minuten war ich wieder draußen und hatte eine neue Maschine in der Hand.

Bleibt nur eins zu sagen: Yippie ya ya yippie yippie ya!

Age of Empires Online – Die Installationsorgie

Früher habe ich gerne Age of Empires 2 gespielt. Nun hat Microsoft Age of Empires Online rausgebracht, das man kostenlos spielen kann. Vor das Spielvergnügen hat Microsoft aber eine ganze Reihe Hürden eingebaut. Erst einmal muss man sich den Microsoft Games for Windows Marketplace installieren und sich dafür eine Windows Live ID einrichten. Anschließend kann man sich über den Marketplace Age of Empires Online installieren – so wird es zumindest dargestellt. Dabei kann man sich leider nicht das Installationsverzeichnis aussuchen. Nach der Installation und einem Startversuch hängt man nämlich erst einmal in einem Fenster fest, das felsenfest behauptet, das Spiel sei schon gestartet.

Das ist natürlich nicht so, wie ein Blick auf die laufenden Prozesse bestätigt. Die Lösung ist, dass man das Spiel mit Administrator-Rechten starten muss (C:\Program Files\Microsoft Games\Age of Empires Online). Dann öffnet sich das Fenster von vorhin wieder und behauptet nun, Patch-Dateien herunterzuladen, was derzeit eine gefühlte Ewigkeit dauert. Beobachtet man das Verzeichnis, stellt man fest, dass es mitnichten Patch-Dateien sind, sondern vermutlich das komplette Spiel, was die Geschichte oben zu einem reinen Installer reduziert. Und ich dachte erst, es dauert deshalb so lange, weil das Spiel gerade veröffentlicht wurde und der Andrang so groß ist. Nach der eigentlichen Installation macht sich das Spiel mit ingesamt 2,46 GB bei mir breit.

Wie die Installation auch, lässt sich das Spiel nur mit Administrator-Rechten ausführen. Microsoft – Das kann nicht Euer Ernst sein! Nach dem Abnicken der Lizenz-Vereinbarung (ich weiß, ich hätte sie mir durchlesen sollen) kann’s dann auch tatsächlich schon losgehen.

Einfach ist anders!

Die 10 größten Fehler in der Online-Kommunikation – Adobe Booklet klaert auf … und macht dabei selbst einen Fehler

Ich habe gerade einen Newsletter von Adobe bekommen, bei dem es um ein Booklet geht, in dem Adobe die seiner Meinung nach 10 größten Fehler in der Online-Kommunikation aufzeigen möchte.

Wussten Sie, dass

  • die Unzufriedenheit mit Online-Prozessen über 40% beträgt, denn Kundenerwartungen werden systematisch enttäuscht
  • und die Abbruchquote bei rund 50% liegt!*, weil gravierende Fehler von Unternehmen gemacht werden

Diese nackten Zahlen zu formularbasierten Online-Prozessen und eine Analyse mit konkreten Empfehlungen erhalten Sie als Booklet jetzt exklusiv und kostenlos von Adobe! Lesen Sie alle Fakten – natürlich als PDF.

Darunter befand sich ein Link, der auf eine Anmeldeseite verwies. Das finde ich natürlich schon wieder nervig. Aber was soll’s. Ich habe ja eine Adobe-ID, mit der man sich bei Adobe überall anmelden kann.

Bitte beachten Sie, dass die Adobe-ID hier nicht verwendbar ist. Sie benötigen einen separaten Log-in.

Grmpf! Ohne Angabe von Gründen soll ich mich also noch einmal bei Adobe registrieren? Üblicherweise verliere ich durch so etwas schlagartig das Interesse, schließe mich also den oben genannten 50% an.

Aber ist eine Registrierung überhaupt notwendig? Einfach mal Google fragen. Gleich der erste Treffer führte zum gesuchten Dokument.

Gelohnt hat es sich aus meiner Sicht auch nicht, steht doch in dem Dokument nur allseits Bekanntes drin.

3D-Bild – der erste Gehversuch

Lange hatte ich es mir schon mal vorgenommen, ein anaglyphes 3D-Bild zu erstellen. Jetzt habe ich endlich mal die Zeit dazu gefunden. Eigentlich hatte ich es mir schwieriger vorgestellt, aber mit Photoshop geht’s ganz leicht. Einfach zwei leicht versetzte Bilder übereinander legen, von dem einen den Rotkanal entfernen und dann entsprechend verschieben, so dass es mit der benötigten 3D-Brille (eine von diesen rot/cyan-Pappbrillen) gut aussieht.

Hier das Ergebnis:
Zum Vergrößern bitte Anklicken

Mein erster selbst versteckter Geocache

Nachdem ich nun schon eine Weile beim Geocaching aktiv bin und auch eine ganze Reihe Caches gefunden habe, wurde es mal Zeit, einen eigenen zu verstecken. Da so etwas natürlich gut vorbereitet sein will, habe ich mir eine schöne Stelle bei Laatzen ausgesucht, wo der NABU Laatzen einen Baumlehrpfad angelegt hat. Dabei habe ich erst einmal alle ausgewiesenen Bäume kartographiert und mir dann einen schönen Weg zwischen einigen der Bäume überlegt, um dann letztendlich am Cache anzukommen. Heute sollte der Cache dann also gelegt werden.

Um mich etwas darauf einzustimmen habe ich vorher noch den Cache „Querbeet – Bäumchen wechsle Dich“ gesucht, der auch auf der NABU-Webseite verlinkt ist. Leider mußte ich dabei feststellen, dass er doch arg viele Parallelen zu meinem geplanten Cache aufwies. Also durfte ich alles noch einmal planen und mir ein neues Versteck suchen, dass ich aber auch schnell gefunden hatte. Noch eine kurze Geschichte dazu ausgedacht und fertig war „Hexentanz„, der jetzt noch auf die Freigabe wartet.

Viel Spaß beim Suchen.