Endlich prominent

Juhu, das sind meine fünf Minuten Ruhm und ich bin endlich prominent. Okay, bei der typischen A-, B- oder C-Prominentenskala finde ich mich wohl eher irgendwo zwischen X und Z wieder. Für eine Einladung als Außenseiterkandidat im Dschungelcamp dürfte es auch nicht reichen.

Was ist passiert?

Die c’t befand meinen Qualitätskommentar im Newsticker zur Maker Faire im Newsticker wohl für zitierfähig und druckte ihn in die aktuelle Ausgabe 18/2013 auf Seite 47. Besonders freut mich natürlich, dass man unter dem c’t-Link auch meinen Blog-Eintrag zur Maker Faire verlinkt hat.

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Ein kleiner Wermutstropfen ist natürlich, dass mein Name falsch geschrieben wurde. Da wird man einmal zitiert und kommt in eine angesehene Zeitschrift und dann so etwas. Ich gehe mal davon aus, dass der Autor meinen Kommentar per Copy & Paste übernommen hat. Warum hat wer das dann nicht auch mit meinem Namen gemacht? Menno.

Eindrücke von der Maker Faire 2013 in Hannover

Erstmalig in Deutschland fand heute in Hannover die aus den USA bekannte Maker Faire statt. Im Gegensatz zu üblichen Messen, wo man auf den Ausstellerflächen üblicherweise nur Vertriebler und nichstwissende Messe-Hostessen findet, richtet sich die Maker Faire eher an den Do it yourself-Bereich, so dass man an den Ständen auch tatsächlich die Leute findet, die die Sachen auch erbaut haben. Die Maker halt. Und mit denen kann man sich dann auch ganz wunderbar über ihre Sachen unterhalten.

Der erste Eindruck war ziemlich erdrückend. Damit meine ich nicht die Menge der Aussteller (über 80) oder die der Besucher (die Halle war voll). Nein, ich meine die Luft in der Halle. An der ist man quasi abgeprallt. Selbst als ich durch einen Seitenausgang kurz raus bin, musste ich ein paar Meter gehen, bevor sie selbst im Außenbereich spürbar besser wurde. Im Laufe des Tages besserte sich das aber.

Was gab’s alles zu sehen? Das Top-Thema der Maker Faire war meiner Meinung nach der 3D-Druck. Da gab’s echt viele völlig unterschiedliche Druckermodelle zu bestaunen. Auch die Robotik war gut vertreten. Weiterhin gab es Quadrocopter, Akkuschrauberrennern, Arduino- und Rasperry Pi-Boards, Elektronikbasteleien, einen Luftkissensessel, Lego-Bauten, ein Telex, Casemods im Steampunkt-Design und noch vieles mehr zu sehen. Eine Auflistung findet Ihr auf der Veranstalterseite, wo es nähere Infos zu den einzelnen Projekten gibt.

Für einen kurzen Eindruck schaut Euch am besten das Video an.

Ich fand die Veranstaltung ziemlich gelungen und würde mich freuen, wenn es im nächsten Jahr auch wieder eine geben würde – am besten natürlich wieder in Hannover. Ein Punkt ist mir aufgefallen, den man nächstes Jahr besser machen könnte. Die Leute am einzigen Bratwurststand waren völlig überfordert, so dass sich zwei ziemlich lange Schlangen bildeten.

Paketzustellersonderparkberechtigung

Vor einiger Zeit habe ich mich in meinem Beitrag „Verkehrshindernis Paketzusteller“ ja gefragt, mit welchem Recht die Paketzusteller immer in zweiter Reihe parken und habe am 30.12.2012 verschiedene Zustelldienste ( DHL, Hermes, GLS, UPS und DPD) einfach mal angeschrieben. Nachdem nun ein kompletter Monat vergangen ist, ist es an der Zeit, das Ergebnis meiner Nachfragen zu verkünden – lange genug Zeit hatten sie ja.

Erwartet hatte ich, dass ich keinerlei Rückmeldung bekomme. Es sollte jedoch anders kommen.

Am 02.01. kam die Antwort von Hermes.

Für Fragen zu gesetzlichen Bestimmen bzw. Verordnungen in Ihrer Region, wenden Sie sich bitte an Ihre nächstgelegende Polizeidienststelle oder Verkehrsamt.

Sofern Sie sich über einen konkreten Zusteller beschweren möchten, teilen Sie uns hierfür bitte das Kennzeichen sowie die Anschrift mit, an der sich der Vorfall ereignet hat.

Sobald uns diese Informationen vorliegen, werden wir Ihre Beschwerde an die verantwortliche Niederlassung weiterleiten.

 

Das war zwar immerhin eine überraschend schnelle Reaktion, aber leider keine Antwort auf meine Frage.

Am 08.01.2013 meldete sich UPS:

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, aber aufgrund von sehr hohem E-Mail Volumen haben wir erst jetzt die Möglichkeit Ihnen zu antworten. Gerne werden wir Ihr Anliegen an die zuständige Abteilung weiterleiten. Hierzu benötigen wir jedoch noch Ihre vollständige Anschrift sowie Ihre Telefonnummer mit Vorwahl. Bitte teilen Sie uns diese freundlicherweise noch mit.

 

Hä, wozu wollt Ihr noch mehr Kontaktdaten haben? Meine E-Mail-Adresse reicht doch eigentlich, um eine einfache Frage zu beantworten. Oder wollt Ihr noch mal schnell Euren Adressdatenbestand auffüllen oder verifizieren?

Am 11.01.2013 trudelte dann auch die Reaktion von DHL ein:

Wir haben Ihr Anliegen an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet, die Kollegen werden sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

 

Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass man dort das Wort „umgehend“ irgendwie anders versteht als ich es tue. Bis zum heutigen Tag habe ich keinerlei Informationen der zuständigen Fachabteilung bekommen.

Alles in allem war ich doch überrascht, dass sich immerhin drei Zustelldienste gemeldet haben. Nicht überrascht war ich aber von den nichtssagenden Antworten. Die Kommunikationsunfähigkeit großer Unternehmen sind mir leider nicht fremd.

Da die Fahrer das schwächste Glied in der Kette darstellen, kann ich mir gut vorstellen, dass diesen entweder keinerlei Informationen darüber gegeben werden und es in ihrer eigenen Entscheidung liegt, wie sie die Pakete an den Bestimmungsort bringen. Auch denkbar ist, dass die Fahrer eine Belehrung unterschreiben müssen, dass sie sich an die Straßenverkehrsordnung halten und sich die Zustelldienste damit quasi reinwaschen. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits.

Verkehrshindernis Paketzusteller

Sicherlich hat es jeder Autofahrer schon einmal erlebt. Auf einer Hauptverkehrsader einer Stadt steht auf der rechten Fahrspur ein Fahrzeug eines beliebigen Paketzustelldienstes mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Und der eine oder andere hat sich sicherlich schon gefragt, ob der das überhaupt darf. Bei einem Streifzug durch Google StreetView bin ich auf eines dieser Verkehrshindernisse gestoßen und bin die Frage nicht mehr losgeworden.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich rege mich nicht darüber auf, dass sie es tun (das mag ich natürlich auch anders sehen, wenn dadurch ein Stau ausgelöst wird und ich mitten drin stehe). Aus meiner Sicht existiert derzeit kein anderer praktikabler Weg. Wie sieht aber die offizielle Grundlage dafür aus?

Beispielhaft muss dafür DHL herhalten, die anderen sind aber auch nicht besser. Das Bild zeigt ein Paketzustellfahrzeug, welches in zweiter Reihe steht und kein Fahrer hinter dem Steuer sitzt.


Größere Kartenansicht

Nun, das Einschalten der Warnblinkanlage dürfte okay sein, da er damit vor einer Gefahr (dem eigenen Fahrzeug, welches im Weg steht) warnt. Dies ist in §16 (1) StVO geregelt, auch wenn es sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist, da diese Gefahr ja erst vorsätzlich durch das Verhalten des Fahrers herbei geführt wird.

Das Halten in zweiter Reihe hingegen ist verboten. Dies ist in §12 StVO geregelt. Wer sein Fahrzeug verlässt, was ein Paketzusteller tun muss, parkt gemäß Absatz 2. Gemäß Absatz 4 ist der rechte Seitenstreifen bzw. der rechte Fahrbahnrand für das Parken vorgesehen. In unserem Beispielbild ist das dort, wo der silberne Mercedes steht. Das Zustellfahrzeug steht dort also gemäß §12 StVO widerrechtlich. Aber wie sieht es mit Sonderrechten aus?

Auch dafür gibt es einen Paragraphen in der StVO (§35). Das einzige, was dort mit Post zu tun hat, ist Absatz 7.

Messfahrzeuge der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (§ 66 des Telekommunikationsgesetzes) dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr hoheitlicher Einsatz dies erfordert.

Nun, es dürfte schwer fallen, in einem Zustellfahrzeug ein Messfahrzeug zu sehen, zumal es sich auf die RegTP (heute Bundesnetzagentur) bezieht und nicht auf einen Zustelldienst.

In Verkehrsportal-Forum bin ich aber auf einen interessanten Hinweis gestoßen. Dieser Absatz 7 lautete vor Jahren mal wie folgt.

Fahrzeuge der Deutschen Bundespost, die der Beförderung von Postsendungen oder dem Bau oder der Unterhaltung von Fernmeldeeinrichtungen dienen, dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr Einsatz dies erfordert.

Aha! Es scheint sich also noch nicht rumgesprochen zu haben, dass sich die Gesetzeslage mittlerweile verändert hat. Ich könnte mir vorstellen, dass das Wissen über die alte gesetzliche Regelung nach wie vor von Zustellfahrer-Generation zu Zustellfahrer-Generation weiter gegeben wird, wie in diesem fiktiven Gesprächsfetzen.

Klar darfst Du auf der Straße halten. Das ist sogar gesetzlich geregelt. Wie soll’s denn auch anders gehen? Dann müsstest Du Dir ja bei jedem Halt einen Parkplatz suchen.

Genau so müsste es aber wohl laufen – einen Parkplatz suchen. Im Verkehrsportal-Forum wird zusätzlich eine Ausnahmeregelung gemäß §46 StVO im Wortlaut aufgeführt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Anhörung der obersten Straßenverkehrsbehörden der Bundesländer und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erteile ich gemäß § 46 Abs. 2 Satz 3 StVO folgende Ausnahmegenehmigung

Fahrzeuge der Deutschen Post AG und der von ihr beauftragten Subunternehmer dürfen abweichend von § 41 Abs. 2 Nr. 5 Satz 7 Nr. 1 StVO Fußgängerbereiche (Zeichen 242) auch außerhalb der durch Zusatzschild zu Zeichen 242 angeordneten Zeiten zulässigen Anlieger- und Anlieferverkehrs befahren, soweit dies zur zeitgerechten Leerung von Briefkästen (einschließlich der in Postfilialen und -agenturen angenommenen Briefe und adressierten Kataloge mit einem Einzelgewicht von weniger als 200 Gramm) erforderlich ist.

Ferner dürfen die in Satz 1 genannten Fahrzeuge abweichend von § 41 Abs. 2 Nr. 8 StVO trotz angeordneten Halteverbots (Zeichen 283) im unmittelbaren Nahbereich des Briefkastens (10 m davor bis 10 m dahinter) auf der Fahrbahn zum Zweck der Leerung von Briefkästen kurzfristig halten oder – sofern im genannten Nahbereich keine andere Möglichkeit des Haltens besteht – zu diesem Zweck kurzfristig in zweiter Reihe halten.

Demnach dürfen Sie in zweiter Reihe halten, um Briefkästen zu leeren. Nun, das ist in unserem Beispiel nicht der Fall. Dort gibt es keinen Briefkasten. Wenn man in der StreetView-Ansicht ein wenig nach links schwenkt, sieht man auch den Zusteller, der nicht danach aussieht, als ob er gerade einen Briefkasten geleert hätte. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen halten und parken. Ich gehe aber mal von einem ungenauen Wortlaut der Ausnahmegenehmigung aus.

Da die mir vorliegenden Informationen schon ein paar Jahre alt sind und sich beispielsweise der Wortlaut der Ausnahmegenehmigung geändert haben kann, muss die Frage, ob die Zusteller offiziell in zweiter Reihe parken dürfen, offen bleiben.

Zur Klärung der Frage habe ich gerade DHL, Hermes, GLS, UPS und DPD angeschrieben. Ich bin gespannt, welche Antworten ich bekomme.

Erste Photo-Sphere-Erfahrungen

Nachdem ich zu den glücklichen Erstkäufern eines Nexus 4 gehören durfte, habe ich natürlich auch gleich mal die Photo-Sphere-Funktion der Kamera ausprobiert. Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir das richtig gut gefällt. Einige Punkte dabei können aber noch deutlich verbessert werden. Hier aber erst einmal mein Versuchsbild, welches ich bei mir in der Gegend gemacht habe.

  1. Die Bildqualität ist eher bescheiden. Einige Übergänge der Einzelaufnahmen sind nicht ganz so gut geworden. Hinzu kommt, dass einige Bildbereiche weich gezeichnet wurden. Dies wird sicherlich im Laufe der Programmversionen noch verbessert.
  2. Die Auflösung könnte höher sein. Dies ist aber sicherlich darauf zurück zu führen, dass zum einen die Ausgabe nur für den Bildschirm vorgesehen ist und auch nur dort Sinn ergibt. Außerdem wird die Berechnung ja auf einem Smartphone durchgeführt, so dass eine Reduktion der Auflösung dessen Ressourcen schont. Schön wäre es, wenn man eine Wahl hätte, ob man eher Wert auf Qualität oder auf Energiesparen legt.
  3. Die Freigabe der Bilder für Google Maps dauert eine Weile, was einem so nicht mitgeteilt wird. Da ich das Bild nach dem Teilen nicht bei den Fotos in Google Maps gefunden habe, dachte ich, es wäre etwas schief gegangen und habe es noch einmal geteilt. Später habe ich eine E-Mail bekommen, dass mein Bild nun freigegeben sei. Zumindest beim ersten Aufruf sollte dazu ein erklärender Hinweis kommen.
  4. Durch die Bezeichnung, dass das Teilen mit Google Maps passiert, habe ich mir immer gedacht, dass es doch für Google StreetView besser passen würde. Nun, wie ich gerade, während ich diesen Artikel schrieb, festgestellt habe, ist es auch genau das. Statt wie erwartet bei den Fotos, findet man das Panorama unter Google StreetView. Ausgezeichnet. Nun werden sicherlich die leeren StreetView-Flecken auf der Landkarte verschwinden (und den Häuserverpixlern geht’s auch an den Kragen). Das die Community Zeit und Muße für so etwas hat, wurde ja schon bei OpenStreetMap eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Trotzdem wäre es besser, den Button so umzubenennen, dass das Teilen mit Google StreetView offensichtlich wird.
  5. Was mich wundert ist, dass die Autokennzeichen auf dem Bild nicht automatisch unkenntlich gemacht werden.
  6. Die Zuordnung der Straßen scheint nicht zu funktionieren. Die eingeblendeten Straßen und deren Bezeichnungen müssten um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden, was man auch ganz am Straßenschild sehen kann. Vielleicht gibt’s da auch bald ein Tool für, mit dem man sein Bild entsprechend nachbearbeiten kann (an Straßen ausrichten, Kennzeichen und Gesichter unkenntlich machen, Tooltips einblenden).

Trotz der Kritikpunkte finde ich, dass Photo-Sphere ein richtig geiles Feature ist und freue mich schon auf eine deutlich bessere StreetView-Abdeckung.

Show der Ehrlich Brothers

Beim Besuch der Zauber-Show der Ehrlich Brothers hatten wir in der nahezu ausverkauften TUI-Arena viel Spaß. Die Show fing zwar verspätet an, was an einem Stau auf der A2 (wer hätte es gedacht) lag und man noch auf einen Großteil der Zuschauer gewartet hat, aber nach einer halben Stunde ging es vor knapp 10.000 Zuschauern los.

Die Show wurde für’s Fernsehen aufgezeichnet, aber wir saßen glücklicherweise so weit oben, dass ich keine Bange haben muss, demnächst bei Pro 7 aufzutauchen. Ich vermute mal, dass es Pro 7 sein wird, wo die Show gezeigt werden wird, da eine von diesen GNTM-Mädels auch Teil der Show war.

Man hat zwar gemerkt, dass es für die beiden die erste große Show war, da die Abstimmung mit der Technik noch nicht astrein war, aber letztendlich war es eine gelunge Mischung für Groß und Klein.

Ein paar mehr oder weniger Prominente waren auch im Publikum: Christian Pfeiffer, Dirk Roßmann, Claus Thull-Emden und Hartmut Möllring sind uns aufgefallen bzw. wurden durch die beiden Ehrlich-Brüder angesprochen oder auf die Bühne geholt.

Ein Lichtblick in der Servicewüste Deutschland

Seit Anfang letzter Woche ist meine Heckenschere defekt. Einer der Schalter lässt sich zwar noch bedienen, hatte aber keine Wirkung mehr. Einen Teil des Gehäuses konnte ich öffnen und sah, dass der Bowdenzug zu diesem Hebel locker saß. Das andere Ende lag etwas tiefer im Gehäuse, wo ich dann leider nicht mehr ran kam. Glücklicherweise hatte ich die Heckenschere erst vor etwas über einem Jahr gekauft und fand sogar den Kassenbon noch.

Nun verhält es sich ja mit der gesetzlichen Gewährleistung so, dass ich zwar zwei Jahre Gewährleistung habe, aber nach einem halben Jahr bereits eine Beweislastumkehr eintritt, so dass ich ggf. den Nachweis erbringen müsste, dass der Fehler bereits zu Beginn bestand, was in der Regel nicht möglich ist. Eine gute Gelegenheit, um mal zu schauen, wie sich der Baumarkt meines Vertrauens verhält, in dem ich die Heckenschere erwarb. Sie hätten ja die Möglichkeit, mir die Erbringung des besagten Nachweises aufzuerlegen, und sich somit vor der Gewährleistung zu drücken. Da der Hersteller aber auch zwei Jahre Garantie auf das Gerät gibt, wäre das nicht so schlimm gewesen.

Ich war jedenfalls sehr angenehm überrascht, als ich in der Fachabteilung war, kurz den Defekt erwähnte und zu hören bekam, ich solle mir einfach eine neue aus dem Regal nehmen. Nach gefühlten zwei Minuten war ich wieder draußen und hatte eine neue Maschine in der Hand.

Bleibt nur eins zu sagen: Yippie ya ya yippie yippie ya!

Die 10 größten Fehler in der Online-Kommunikation – Adobe Booklet klaert auf … und macht dabei selbst einen Fehler

Ich habe gerade einen Newsletter von Adobe bekommen, bei dem es um ein Booklet geht, in dem Adobe die seiner Meinung nach 10 größten Fehler in der Online-Kommunikation aufzeigen möchte.

Wussten Sie, dass

  • die Unzufriedenheit mit Online-Prozessen über 40% beträgt, denn Kundenerwartungen werden systematisch enttäuscht
  • und die Abbruchquote bei rund 50% liegt!*, weil gravierende Fehler von Unternehmen gemacht werden

Diese nackten Zahlen zu formularbasierten Online-Prozessen und eine Analyse mit konkreten Empfehlungen erhalten Sie als Booklet jetzt exklusiv und kostenlos von Adobe! Lesen Sie alle Fakten – natürlich als PDF.

Darunter befand sich ein Link, der auf eine Anmeldeseite verwies. Das finde ich natürlich schon wieder nervig. Aber was soll’s. Ich habe ja eine Adobe-ID, mit der man sich bei Adobe überall anmelden kann.

Bitte beachten Sie, dass die Adobe-ID hier nicht verwendbar ist. Sie benötigen einen separaten Log-in.

Grmpf! Ohne Angabe von Gründen soll ich mich also noch einmal bei Adobe registrieren? Üblicherweise verliere ich durch so etwas schlagartig das Interesse, schließe mich also den oben genannten 50% an.

Aber ist eine Registrierung überhaupt notwendig? Einfach mal Google fragen. Gleich der erste Treffer führte zum gesuchten Dokument.

Gelohnt hat es sich aus meiner Sicht auch nicht, steht doch in dem Dokument nur allseits Bekanntes drin.