RTF – Vom Fössefeld durch das Leinetal

Heute habe ich zum ersten Mal mit drei weiteren Fahrern der Equipe Wedemark an einer Radtourenfahrt teilgenommen. Im Unterschied zu einem Radrennen ist hierbei die Zeit nicht wichtig und es gibt auch keine Platzierungen. Dafür gibt es je nach Streckenlänge eine oder mehrere Verpflegungsstationen, an denen man mal eine kleine Pause einlegen, sich erholen und etwas quatschen kann.

Die heutige RTF „Vom Fössefeld durch das Leinetal“ wurde vom RV Concordia Hannover organisiert, was den Organisatoren und vielen Helfern eigentlich sehr gut gelungen ist. Die Strecke war zum sehr großen Teil sehr gut ausgeschildert und an den Verpflegungsstationen kam es zu keinerlei Problemen soweit ich das mitbekommen habe. Es war genug für jeden da. Nur zum Schluss, als es wieder nach Badenstedt ging, habe ich mir als Ortsunkundiger mehr und/oder größere Schilder gewünscht. Gerade in städtischen Wohnvierteln gibt es doch sehr viel, was das Auge ablenkt. Vor allem, wenn man schon ordentlich geschafft ist. Und so kam es, dass ich auch irgendwo ein Schild übersehen haben muss und ich noch einige Meter zusätzlich gefahren bin. Nachdem aber längere Zeit überhaupt kein Hinweis mehr kam, wurde ich stutzig. Glücklicherweise kam gerade ein anderer Teilnehmer, der eine kürzere Strecke gefahren ist, vorbei und sagte mir, wo ich lang müsste. Dann hat es auch nicht mehr lange gedauert und ich kam nach knapp 110 Kilometern ins Ziel.

Leider war es wieder recht windig und ich bin nicht gerade windschlüpfrig. Manchmal hatte ich dann eine ziemlich dumme Position in der jeweiligen Gruppe und ich stand ordentlich im Wind, was natürlich jede Menge Kraft gekostet hat und ich teilweise den Anschluss nicht halten konnte. Das machte aber nichts. Zum einen ging es ja nicht nach Zeit und zum anderen kam von hinten auch irgendwann die nächste Gruppe, an die ich mich heften konnte.

Teilgenommen habe ich vor allem deshalb, weil ich mich für den 27. April für die Tour d’Energie in Göttingen für die 100 Kilometer-Strecke angemeldet habe. Die Länge ist ähnlich und ich habe eigentlich ganz gut durchgehalten. In Göttingen geht’s dann nach Zeit, wobei mir die eigentlich egal ist. Ich will vor allem heile ankommen und die Strecke genießen. Das wird mir aber wahrscheinlich schwer fallen, da das Höhenprofil der Strecke in Göttingen doch deutlich anspruchsvoller sein wird und ich leider keine Bergziege bin.

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