Schweinehund 0 – Tobi 1

Motiviert durch einen Kollegen der Alterklasse 50+, der sich zum Ziel gesetzt hat, fünf Kilometer in unter 30 Minuten zu Laufen, musste ich gleich mal eine kleine Positionsbestimmung für mich selbst machen.

Aktuell läuft der Kollege Zeiten um die 37 Minuten, hat aber seit seinem ersten Lauf schon Fortschritte gemacht. Ich bin etwa zwölf Jahre jünger als er, schleppe zum Ausgleich dafür aber einige Kilo mehr mit mir rum (vermutlich irgendwas so um die zwei Kästen Bier).

Nachdem ich schon mit dem Fahrrad die 23 Kilometer von der Arbeit nach Hause gefahren bin und mich danach gut gefühlt habe, bin ich bei leichtem, aber dauerhaftem Regen im Dunkeln gestartet. Ich vermute mal, dass sich das etwas negativ auf die Zeit ausgeübt hat, da ein Teil der Strecke unbeleuchtet ist, man somit nur schlecht sehen kann und unterbewusst vielleicht etwas langsamer und damit vorsichtiger läuft.

Auf der ganzen Strecke habe ich nicht ein einziges Mal auf meine Pulsuhr geschaut. Damit wollte ich verhindern, dass ich vielleicht etwas übermotiviert an die Sache rangehe. Ich bin quasi mein Tempo gelaufen, bei dem ich mich noch einigermaßen wohl gefühlt habe. Eine meiner beiden Standardstrecken, die ich gelegentlich mal laufe, ist zufällig genau fünf Kilometer lang. So weiß ich natürlich auch, wo ich aufhören muss.

Wie war nun meine Zeit? Nach 29 Minuten und 25 Sekunden hatte ich die Strecke hinter mir. Ich bin also genau da, wo der Kollege noch hin will – he he. Gewicht bremst also doch nicht so stark wie Alter.

Erstaunlicherweise habe ich gerade in meinen Aufzeichnungen festgestellt, dass ich die Runde zum letzten Mal 2012 gelaufen bin und etwa zur gleichen Zeit (19.02.2012) auch mit dem Laufen begonnen habe. Leider war damit aber nur einen Monat später schon wieder Schluss. Aber dann begann ja auch die Fahrradsaison. Noch viel erstaunlicher ist aber, dass meine Zeiten damals alle deutlich über der heute erreichten Zeit lagen. Dafür lag ich mit meiner Herzfrequenz vor zwei Jahren aber wesentlich tiefer. Aber das wird sich mit den nächsten Läufen hoffentlich legen.

Ein Anfang ist jedenfalls gemacht. Und vielleicht schleppe ich dann auch keine zwei Kästen Bier als Ballast mehr mit mir rum.

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