Eindrücke von der Maker Faire 2013 in Hannover

Erstmalig in Deutschland fand heute in Hannover die aus den USA bekannte Maker Faire statt. Im Gegensatz zu üblichen Messen, wo man auf den Ausstellerflächen üblicherweise nur Vertriebler und nichstwissende Messe-Hostessen findet, richtet sich die Maker Faire eher an den Do it yourself-Bereich, so dass man an den Ständen auch tatsächlich die Leute findet, die die Sachen auch erbaut haben. Die Maker halt. Und mit denen kann man sich dann auch ganz wunderbar über ihre Sachen unterhalten.

Der erste Eindruck war ziemlich erdrückend. Damit meine ich nicht die Menge der Aussteller (über 80) oder die der Besucher (die Halle war voll). Nein, ich meine die Luft in der Halle. An der ist man quasi abgeprallt. Selbst als ich durch einen Seitenausgang kurz raus bin, musste ich ein paar Meter gehen, bevor sie selbst im Außenbereich spürbar besser wurde. Im Laufe des Tages besserte sich das aber.

Was gab’s alles zu sehen? Das Top-Thema der Maker Faire war meiner Meinung nach der 3D-Druck. Da gab’s echt viele völlig unterschiedliche Druckermodelle zu bestaunen. Auch die Robotik war gut vertreten. Weiterhin gab es Quadrocopter, Akkuschrauberrennern, Arduino- und Rasperry Pi-Boards, Elektronikbasteleien, einen Luftkissensessel, Lego-Bauten, ein Telex, Casemods im Steampunkt-Design und noch vieles mehr zu sehen. Eine Auflistung findet Ihr auf der Veranstalterseite, wo es nähere Infos zu den einzelnen Projekten gibt.

Für einen kurzen Eindruck schaut Euch am besten das Video an.

Ich fand die Veranstaltung ziemlich gelungen und würde mich freuen, wenn es im nächsten Jahr auch wieder eine geben würde – am besten natürlich wieder in Hannover. Ein Punkt ist mir aufgefallen, den man nächstes Jahr besser machen könnte. Die Leute am einzigen Bratwurststand waren völlig überfordert, so dass sich zwei ziemlich lange Schlangen bildeten.

7 Gedanken zu „Eindrücke von der Maker Faire 2013 in Hannover“

  1. Ich fand die Messe auch sehr gut gelungen. Das mit dem Bratwurststand stimmt. Ich hatte meine Kinder mit (9 und 10 Jahre). Leider gab es für sie nicht so viel zu entdecken und zum mitmachen wie ich erhofft hatte. Nächstes mal werde ich sie wohl zu Hause lassen. Ich selbst habe ausreichend eindrücke und Ideen sammeln können. Mein Favorit unter den Ständen war der von Beta Layout. Dort konnte ich Erfahrungen mit SMD Bestückung sammeln und auch die Kinder waren sehr stolz auf ihre eigenen SMD bestückten Blinkemännchen. Super war auch das Texas Instruments doch noch da war, schade das ich dies nicht vorher mitbekommen habe. ich hätte sonst mein MSP430 Projekt mitgebracht um es mit den Profis zu diskutieren.
    Die Seite mit der Vorstellung der Maker auf jeweils einem Steckbrief gefällt mir gut. Die hätte ich gerne vorher gekannt, da es mir schwer fiel das für mich interessante direkt zu erkennen. Beim nächsten Mal wäre es gut vorher Steckbriefe aller Aussteller und ihrer Projekte zu haben.
    Ich werde im nächsten Jahr aber wiederkommen. Bei der Menschenmenge an Besuchern bin ich sicher, dass es wieder stattfindet.

  2. Dein Video zeigt im Überblick wirklich alles was zu sehen war. Die Teilabschnitte sind nie zu lang und nie zu kurz. Besser kann man nicht über eine solche Veranstaltung berichten. Wirklich gelungen.

    1. Vielen Dank für’s Lob. Besser geht immer. Das eine oder andere Interview hätte ich machen können, aber dann wäre das Video auch schnell zu lang geworden.

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