The new iWood - fertig geladen

Geldgeschenk – The new iWood

Eine meiner Nichten hat sich zum zwölften Geburtstag ein Smartphone gewünscht, welches sie auch von meinem Bruder bekommen sollte, da sich der Umgang damit mittlerweile zum aktuellen Stand der Kulturtechnik erhoben hat.

Um es vernünftig nutzen zu können, braucht sie natürlich auch eine Datenflatrate, welche es bei diversen Anbietern für 10 EUR im Monat gibt. Und da komme ich ins Spiel und schenke ihr ein paar Monate dieser Flatrate.

Damit es thematisch passt, habe ich mich an das iWood von Steve Ramsey erinnert und es an entscheidender Stelle deutlich verbessert – im Design.

Das Gehäuse

Aus einem Fichtebrett, das ich noch im Keller rumstehen hatte, habe ich kurzerhand mit der Tischkreissäge ein Stückchen gesägt, dass mit 7x13cm die Abmessungen eines modernen Smartphones besitzt.

Zu einem gelungenen Smartphone-Design gehören natürlich auch abgerundete Ecken. Ich hoffe, ich bekomme dafür jetzt keinen Ärger. Das habe ich kurzerhand mit einer Raspel erledigt und anschließend alle Kanten mit einem Schleifpapier mit 60er Körnung entgratet und alles glatt geschliffen.

Zum Schluss habe ich in die untere Kante mit einem 8er Bohrer ein tiefes Loch gebohrt, in das der gerollte Geldschein bequem deponiert werden soll.

Koloration

Eigentlich wollte ich mich am iPhone orientieren und einen schwarzen Klotz mit bunten Icons malen. Dummerweise fand ich keinen Pinsel mehr, der fein genug für ansprechende Icons gewesen wäre. Glücklicherweise fiel mir zufällig der Prospekt eines Elektromarktes in die Hände, der eine schöne Vorlage beinhaltete.

The new iWood bekam eine weiße Hülle mit einem schwarzen Display. Dafür habe ich Acryl-Farbe aus dem Bastelladen benutzt, die sich sehr gut verarbeiten lässt. Oberhalb des Displays wurde der Lautsprecherausgang und das Kameraobjektiv angedeutet. Unterhalb des Displays habe ich noch den Home-Button aufgemalt.

Für ein glänzendes Finish wurde The new iWood zum Schluss noch mit Klarlack besprüht.

Das Endprodukt kann überzeugen

Mit nur 66 Gramm ist The new iWood unglaublich leicht. Das soll mir der Obsthändler aus Cupertino oder der Südkoreaner erst einmal nachmachen. Zudem besteht es zu 100% aus biologisch abbaubaren Materialien (okay, die Farbe braucht vielleicht etwas länger).

The new iWood kam bei meiner Nichte übrigens sehr gut an. Eine ihrer Freundinnen hat es sogar auf den ersten Blick mit einem echten Smartphone verwechselt.

Sonntagsbrötchen backen – Timelapse

Ich wollte schon lange mal eine Timelapse-Aufnahme machen. Am Wochenende habe ich tatsächlich auch mal die Zeit dazu gefunden und es beim Zubereiten des Frühstücks ausprobiert. Wenn nur der Timelapse-Teil interessiert, kann zu 3:27 springen.

Hier das Rezept in aller Kürze.

Zutaten:

  • 250g Magerquark
  • 250g Weizenmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • optional etwas Zucker
  • optional Mandel, Nüsse, Mohn, … (bei gemahlenen Ergänzungen ggf. die Mehlmenge reduzieren)

Zubereitung:

Alles mischen und bei 180 – 200 Grad für 20 – 25 Minuten in den Backofen.

Ingress – ein paar kritische Gedanken

Nachdem nun in relativ kurzer Zeit der Aufstieg von Level 3 auf Level 4 geschafft ist, ich für den nächsten Sprung meine Punktzahl aber von knapp 70.000 auf 150.000 mehr als verdoppeln muss, ist ein wenig Zeit, um mal ein paar Gedanken und den einen oder anderen Kritikpunkt über das Spiel loszuwerden.

Verteilung der Portale

Derzeit findet man Portale größtenteils nur in Gegenden mit viel Publikumsverkehr,sprich in den Innenstädten. Je mehr man sich vom Stadtkern entfernt, desto dünner sind die Portale gesät. So hat beispielsweise Langenhagen, immerhin eine Stadt mit 53.000 Einwohnern, gerade mal ein einziges Portal zu verzeichnen. In Garbsen und Laatzen scheint sich immerhin etwas getan zu haben.Dort sind mittlerweile auch einige Portale zu finden. Geht man jedoch weiter in die Region Hannover, sieht es ziemlich düster aus. Obwohl ich bereits im Januar einige Stellen für Portale vorgeschlagen habe, gibt es in der Wedemark beispielsweise noch kein einziges. Für Einwohner der ländlichen Gebiete ist das natürlich etwas frustrierend. Dabei könnte es gerade dort schön sein, auf einer Fahrradtour das eine oder andere Portal abzuklappern.

Die Anhäufung der Portale in den Innenstädten ist meiner Meinung nach auch nicht besonders gelungen. So findet man beispielsweise im Bereich der Nanas am Leibnizufer oder bei den Statuen an der Georgsstraße auf wenigen Metern eine größere Ansammlung von Portalen. In der App hat dies zur Folge, dass ein Antippen eines bestimmten Portals erschwert wird, da man auch häufig ein direkt daneben liegendes erwischt. Da wäre ein Mindestabstand zwischen zwei Portalen sicher nicht verkehrt, wie es beispielsweise beim Geocaching der Fall ist. Besonders übel finde ich die Situation  an der Siegessäule in Berlin.

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Portale im Bereich der Siegessäule in Berlin

Einsteigerfrust ist absehbar

Da Ingress derzeit noch in einer Beta-Phase läuft und man nur nach Einladung daran teilnehmen kann und es meines Wissens nach angekündigt ist, keinen Reset nach Ende der Beta-Phase durchzuführen, können sich die Teilnehmer der Beta-Phase natürlich gegenüber Neueinsteigern einen gewissen Vorsprung erspielen.

Das hat zur Folge, dass Neueinsteiger auf eine große Anzahl hochleveliger Portale treffen, damit aber kaum etwas anfangen können. Ab und zu hat man sicherlich mal Glück und findet ein Portal mit einem niedrigen Level, aber das dürfte die Ausnahme sein.

Aktuell bin ich in einer ähnlichen Situation. Da ich nur auf dem Weg zur oder von der Arbeit in der Innenstadt ein paar Portale abklappern kann, fällt es natürlich schwer, zügig höhere Level zu erreichen. Seitdem ich Ingress spiele, stellt es sich mir so dar, dass die Portale in Hannover üblicherweise zwei Level über mit angesiedelt sind und ich somit außer hacken und verlinken nicht viel damit anfangen kann.

Level 8 und dann nur noch hin und her?

Derzeit ist Level 8 das höchste, das ein Spieler und ein Portal erreichen kann. Früher oder später werden die meisten Spieler oder ein Kern an Spielern, die nicht dem bereits genannten Einsteigerfrust zum Opfer gefallen sind, diesen Level erreicht haben. Wenn die Beschränkung auf Level 8 bestehen bleiben sollte, hätte man sich die Level auch schenken können, wenn dann eh alle mehr oder weniger den gleichen Level haben.

Da es in der Natur des Spiels liegt, dass es ein ständiges Hin- und Her zwischen den beiden Fraktionen ist, gibt es auch kein Ende. Was aber könnte einen großen Teil der Spieler motivieren, auf lange Sicht, dies fortzuführen? Mir fällt dazu leider nichts ein.

Fehlerhafte Positionierung von Portalen

Was mir auch schon öfter aufgefallen ist, ist die fehlerhafte Platzierung von Portalen. So findet man beispielsweise das Portal zur Waterloo-Säule derzeit in der Leine fast 800 Meter vom eigentlichen Standort entfernt. Auch das Portal Sidewalk Judge Statue war lange Zeit am Bahnhof auf Gleis 1 zu finden und nicht in der Luisenstraße, wo es mittlerweile korrekterweise zu finden ist. Diese Korrekturen lassen sich aber scheinbar mit der neuen Version 1.21.3 der Ingress-App erledigen. Das scheint seit dem letzten Update der Ingress-App auf Version 1.21.3 möglich zu sein. Keine Ahnung, wie das bereits vor Erscheinen des Updates bei dem Portal in der Luisenstraße gelungen ist.

 Fehlerhafte Darstellung von abgedeckten Bereichen in der Karte

Mal abgesehen davon, dass die Anzeige der Portale unter http://www.ingress.com/intel ziemlich langsam ist, scheint es seit kurzem auch Darstellungsfehler zu geben.

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Darstellungsfehler oder falsches Verständnis

Die Punktezählung für die beiden Fraktionen bei Ingress ist ja so, dass jeweils drei miteinander verlinkte Portale der gleichen Fraktion einen bestimmten Bereich abdecken und die in dem Bereich wohnende Bevölkerung als Punkte der Fraktion gut geschrieben wird.

Nun frage ich mich, was es mit dem grünen Bereich oben rechts auf dem Bild auf sich hat. Zwei blaue und ein grünes Portal können keinen grünen Bereich bilden. Und wieso kann ein blaues Portal mit einem grünen Portal verlinkt sein (unten Mitte). Sollten das alles tatsächlich Verlinkungen sein, frage ich mich auch, wieso sich diese plötzlich kreuzen dürfen.

So, genug für heute. Das Bett wartet.

Ingress – Erfolgserlebnisse stellen sich ein

Nachdem ich nun eine Weile nicht dazu gekommen bin, hier mal wieder ein paar Sätze zu schreiben, ist es nun aber mal wieder an der Zeit.

In den letzten Wochen habe ich auf dem Weg von und zur Arbeit immer mal wieder Ingress gespielt und hatte auch einige Erfolgserlebnisse. Nachdem ich den Aufstieg zu Level 3 geschafft hatte, bin ich zufällig an zwei Level 2-Portalen der gegnerischen Partei vorbeigekommen. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber nach einiger Zeit hatte ich sie nach allen Regeln der Kunst zerlegt und die Portale für meine eigene Fraktion übernommen und mit anderen Portalen verlinkt. Das hat gleich für einen ordentlichen Punkteschub gesorgt. Kurze Zeit später fielen sie der Natur des Spiels folgend aber wieder in gegnerische Hände.

Auch am Tag darauf bin ich an einigen Portalen mit einem niedrigeren Level vorbei gekommen als mein eigener Spielerlevel. Auch diese habe ich angegriffen und konnte zumindest einige Resonatoren zerstören. Dann ging mit leider die Munition aus. Da zu dem Zeitpunkt in Hannover die gegnerische Fraktion gerade ordentlich Oberwasser hatte, kam ich alle zwei Meter an einem Portal vorbei, dass mir bei jedem Hack einige Punkte einbrachte. Und wieder gab es einen ordentlichen Punkteschub.

Nachdem ich nun letzte Woche im Urlaub war, ging es heute weiter. Unterwegs habe ich wieder ein paar Portale gehackt und war sehr erstaunt, als ich auf dem Heimweg am Bahnhof das gegnerische Portal am Ernst-August-Denkmal (vermutlich das Portal in Hannover mit dem meisten Spielerverkehr) sah – Level 1! Das Portal hatte ich dann auch ziemlich schnell erledigt, zumal ich während des Angriffs auch den Aufstieg auf Level 4 schaffte. Schnell noch eigene Resonatoren aufgebaut und mit zwei anderen Portalen verlinkt. Zum Glück ging das alles sehr fix, da ich eigentlich meine Bahn kriegen wollte, was dann auch gerade so noch geklappt hat.

Ingress – der erste ernsthafte Versuch, ein gegnerisches Portal zu zerstören

Nachdem mich unsere Katze heute um 04:18 Uhr aus dem Bett scheuchte, um aus dem Haus geschmissen zu werden, konnte ich nicht mehr einschlafen. Ziemlich doof, wenn der Kopf die Arbeit aufnimmt und nicht mehr ausgeht. Nachdem ich mich dann zwei Stunden im Bett hin- und hergewältzt hatte, habe ich mir gedacht, dass ich dann ja auch zur Arbeit fahren kann – ungewöhnlich früh für mich.

Als ich in Hannover mit der S-Bahn am Bahnhof ankam, fiel mir – derzeit in Ingress-Spieler auf Level 2 – ein Level 1-Portal der gegnerischen Fraktion auf. Es hat zwar ein paar Minuten gedauert, aber ich stand tatsächlich kurz davor, es komplett zu zerlegen. Dummerweise gingen mir kurz vor der endgültigen Zerstörung die XMP Buster, mit denen man die Resonatoren eines Portals zerstören kann, aus. Aaargh! Es wären doch nur noch zwei oder drei Schuss gewesen.

Na ja, nicht schlimm. Hannovers Innenstadt ist ja gepflastert mit Portalen. Also habe ich schnell mal einige gehackt, konnte dabei einige XMP Buster einsammeln und bin schnell zurück zu dem Portal, dass ich zerstören wollte. Dummerweise ist schon jemand anderem das fast zerstörte Portal aufgefallen. Blöderweise auch noch jemand von der gegnerischen Fraktion, der ein paar Level weiter ist als ich. Der hat aus dem Level 1-Portal während meiner kurzen Abwesenheit ein voll ausgestattetes Level 3-Portal gemacht, das für mich quasi uneinnehmbar ist.

Verdammt! Da hätte ich auch direkt zur Arbeit fahren können und wäre noch eine halbe Stunde eher dort gewesen.

Paketzustellersonderparkberechtigung

Vor einiger Zeit habe ich mich in meinem Beitrag “Verkehrshindernis Paketzusteller” ja gefragt, mit welchem Recht die Paketzusteller immer in zweiter Reihe parken und habe am 30.12.2012 verschiedene Zustelldienste ( DHL, Hermes, GLS, UPS und DPD) einfach mal angeschrieben. Nachdem nun ein kompletter Monat vergangen ist, ist es an der Zeit, das Ergebnis meiner Nachfragen zu verkünden – lange genug Zeit hatten sie ja.

Erwartet hatte ich, dass ich keinerlei Rückmeldung bekomme. Es sollte jedoch anders kommen.

Am 02.01. kam die Antwort von Hermes.

Für Fragen zu gesetzlichen Bestimmen bzw. Verordnungen in Ihrer Region, wenden Sie sich bitte an Ihre nächstgelegende Polizeidienststelle oder Verkehrsamt.

Sofern Sie sich über einen konkreten Zusteller beschweren möchten, teilen Sie uns hierfür bitte das Kennzeichen sowie die Anschrift mit, an der sich der Vorfall ereignet hat.

Sobald uns diese Informationen vorliegen, werden wir Ihre Beschwerde an die verantwortliche Niederlassung weiterleiten.

 

Das war zwar immerhin eine überraschend schnelle Reaktion, aber leider keine Antwort auf meine Frage.

Am 08.01.2013 meldete sich UPS:

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, aber aufgrund von sehr hohem E-Mail Volumen haben wir erst jetzt die Möglichkeit Ihnen zu antworten. Gerne werden wir Ihr Anliegen an die zuständige Abteilung weiterleiten. Hierzu benötigen wir jedoch noch Ihre vollständige Anschrift sowie Ihre Telefonnummer mit Vorwahl. Bitte teilen Sie uns diese freundlicherweise noch mit.

 

Hä, wozu wollt Ihr noch mehr Kontaktdaten haben? Meine E-Mail-Adresse reicht doch eigentlich, um eine einfache Frage zu beantworten. Oder wollt Ihr noch mal schnell Euren Adressdatenbestand auffüllen oder verifizieren?

Am 11.01.2013 trudelte dann auch die Reaktion von DHL ein:

Wir haben Ihr Anliegen an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet, die Kollegen werden sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

 

Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass man dort das Wort “umgehend” irgendwie anders versteht als ich es tue. Bis zum heutigen Tag habe ich keinerlei Informationen der zuständigen Fachabteilung bekommen.

Alles in allem war ich doch überrascht, dass sich immerhin drei Zustelldienste gemeldet haben. Nicht überrascht war ich aber von den nichtssagenden Antworten. Die Kommunikationsunfähigkeit großer Unternehmen sind mir leider nicht fremd.

Da die Fahrer das schwächste Glied in der Kette darstellen, kann ich mir gut vorstellen, dass diesen entweder keinerlei Informationen darüber gegeben werden und es in ihrer eigenen Entscheidung liegt, wie sie die Pakete an den Bestimmungsort bringen. Auch denkbar ist, dass die Fahrer eine Belehrung unterschreiben müssen, dass sie sich an die Straßenverkehrsordnung halten und sich die Zustelldienste damit quasi reinwaschen. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits.

Über drei Wochen Ingress – der erste Levelaufstieg und der erste Portalangriff

Die ersten drei Wochen habe ich beim Spielen von Ingress nun hinter mir. Diese Zeit war größtenteils durch Sammeln von Punkten geprägt. In meiner Wohngemeinde gibt es leider kein einziges Portal. In Hannovers Innenstadt aber, komme ich an einer ganzen Reihe von Portalen vorbei, wenn ich vom Hauptbahnhof zu Arbeit gehe (auf dem Rückweg natürlich auch). Und das ist bisher einer der Pluspunkte von Ingress für mich – ich gehe die Strecke, was meiner körperlichen Konstitution nicht abträglich sein dürfte. Gerade jetzt im Winter, wo ich dann doch eher nicht mit dem Fahrrad unterwegs bin. Bisher bin ich sie immer mit der Straßenbahn gefahren, was zwischen fünf und zehn Minuten schneller geht, je nachdem, ob gerade eine Bahn kommt oder ich noch etwas warten müsste. Fahre ich mit der Bahn, komme ich gerade mal an zwei Portalen vorbei. Zu Fuß hingegen komme ich auf etwa zehn. Also gibt’s auch wesentlich mehr Möglichkeiten, Punkte abzugreifen.

Auf dem Heimweg habe ich dann auch meinen ersten Levelaufstieg geschafft, sprich die 10.000 Punkte-Marke überschritten, was reichlich unspektakulär war. Heute gab es auf meinem Weg zwei neue Portale, wovon eines ein Level 1-Portal war. Also genau meine Kragenweite, um endlich mal ein Portal angreifen zu können. Das gestaltete sich dann etwas mühseliger als ich gedacht habe. Ich stand leider etwas unter Zeitdruck, um meinen Zug zu erwischen und konnte so nur zwei Resonatoren zerstören – nicht viel, aber immerhin. Dabei habe ich auch gleich gelernt, dass es beim Angriff nicht reicht, dass das Portal im blauen Aktionsradius ist, sondern die anzugreifenden Resonatoren müssen ebenfalls drin sein. Sind sie es nicht, gehen die XMP Buster ins Leere.

Was sind sonst so bisher meine Eindrücke? Nun, in Hannovers Innenstadt ist es ein ordentliches hin und her zwischen den beiden Fraktionen. Mal ist die Stadt blau, mal grün durchzogen. Ein ausgeglichenes Verhältnis habe ich eigentlich noch nicht gesehen. Ingress Austria – Enlightened hat dafür ein tolles Bildnis gefunden.

Und macht es Spaß? Ehrlich gesagt ist der Spaß bisher noch nicht aufgekommen. Das liegt aber größtenteils daran, dass ich bisher als Level 1-Spieler mit den ganzen Level 4 oder höherstufigen Portalen nichts anfangen konnte. Auch als Level 2-Spieler dürfte dass erst einmal nicht besser werden. Deshalb habe ich auch ein paar Vorschläge für neue Portale in meiner Gemeinde eingereicht. Mal sehen, ob’s dann besser wird. Im Moment ist es für mich nur ein Spielchen nebenbei auf dem Weg zur Arbeit, das von der Spannung lebt, ob ich den einen oder anderen Portal-Key erbeute und dann zumindest eine Verlinkung von Portalen herstellen kann.

Ingress: Wie kann man Portale finden?

Aller Anfang ist schwer. Bei Googles Spiel Ingress stand ich anfangs erst einmal etwas ratlos da. In meinem Umfeld gab es außer dem Einsammeln von XM nicht viel zu tun. Mir stellte sich die Frage, wie man überhaupt Portale finden kann bzw. wurden in meiner Umgebung bereits welche gefunden? Und wenn ja, wie informiere ich mich darüber?

Soweit ich es bisher sehen kann, gibt es drei Möglichkeiten, um an ein Portal zu kommen.

  1. Man findet durch im Vorbeigehen durch Zufall eines.
  2. Man lässt selbst eines anlegen.
  3. Man nutzt eine Karte, auf der die gefundenen Portale verzeichnet sind.

Zu Möglichkeit eins lässt sich nicht mehr viel sagen. Man spaziert halt mit gestarteter Ingress-App an einem Portal vorbei und bekommt es auf seinem Display angezeigt. Portale treten bevorzugt an Statuen, historischen Gebäuden, Wandmalereien und architektonischen Besonderheiten auf.

Möglichkeit zwei sieht so aus, dass man mit der Kamera des Smartphones den Ort des vorgeschlagenen Portals fotografiert und das Bild über die Option “NIA Super Ops” teilt. Das funktioniert aber nur, wenn auf dem Smartphone Ingress installiert ist. Der Vorschlag wird dann geprüft und im besten Fall freigegeben. Das soll aber zwei bis drei Wochen dauern können. Diese Möglichkeit ist besonders interessant für die Spieler, die sich eher im ländlichen Raum aufhalten.

Die dritte Möglichkeit ist die Nutzung der Ingress-Karte. Dort sind die Portale beider Fraktionen verzeichnet. Außerdem kann man dort die Verlinkung der Portale erkennen. Soweit ich das sehen kann, befinden sich die meisten Portale in den Zentren größerer Städte.

Ebenfalls auf der Karte zu sehen sind die sogenannten Mind-Units. Dabei handelt es sich um die Population, die innerhalb eines Kontrollfeldes wohnt. Ein Kontrollfeld ist eine Fläche, welche durch drei miteinander verbundene Portale definiert wird.

Soweit die Theorie. Spätestens Anfang nächster Woche werde ich mit Sicherheit vor dem ersten Portal stehen.

Endlich … eine Ingress-Einladung

Das Jahr fing gut an. Heute Nacht habe ich endlich eine Einladung zu Googles Outdoorspiel (man ist also zwangsweise viel draußen unterwegs) Ingress bekommen. Bei bestem Mistwetter habe ich es gerade mal ausprobiert und bin ehrlich gesagt noch nicht so ganz dahinter gestiegen, was ich alles tun kann, bzw. tun soll. Es gibt eine Trainingsmission, die einem einen kleinen Überblick gibt.

Es geht wohl darum, Portale für seine Partei (es gibt zwei) zu erobern, die irgendwo verteilt sind. Jedes Portal wird gespeist von bis zu acht Energieblöcken, sogenannten Resonatoren, die man aufladen kann. Die dazu benötigte Energie wird XM (Exotic Matter) genannt, liegt überall verteilt herum und kann im Vorbeigehen eingesammelt werden. Das habe ich dann auch gerade erst mal getan und meinen XM-Reserven aufgefüllt. Mal sehen, was es sonst noch zu entdecken gibt. Wahrscheinlich gibt’s mehr zu tun, wenn ich mal populärere Orte als Mellendorf aufsuche.

Das Spiel läuft derzeit in einer geschlossenen Beta-Phase und man kann nur über die o.g. Einladungen dran teilnehmen. In der App, die es momentan nur für Android gibt, ist zwar eine Möglichkeit gegeben, Leute einzuladen, diese ist aber derzeit deaktiviert. Wer dran teilnehmen möchte kann eine Einladung auf ingress.com anfordern, muss aber etwas Glück haben. Bei mir hat es einige Wochen gedauert, bis ich meinen Zugangscode bekommen habe.

Verkehrshindernis Paketzusteller

Sicherlich hat es jeder Autofahrer schon einmal erlebt. Auf einer Hauptverkehrsader einer Stadt steht auf der rechten Fahrspur ein Fahrzeug eines beliebigen Paketzustelldienstes mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Und der eine oder andere hat sich sicherlich schon gefragt, ob der das überhaupt darf. Bei einem Streifzug durch Google StreetView bin ich auf eines dieser Verkehrshindernisse gestoßen und bin die Frage nicht mehr losgeworden.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich rege mich nicht darüber auf, dass sie es tun (das mag ich natürlich auch anders sehen, wenn dadurch ein Stau ausgelöst wird und ich mitten drin stehe). Aus meiner Sicht existiert derzeit kein anderer praktikabler Weg. Wie sieht aber die offizielle Grundlage dafür aus?

Beispielhaft muss dafür DHL herhalten, die anderen sind aber auch nicht besser. Das Bild zeigt ein Paketzustellfahrzeug, welches in zweiter Reihe steht und kein Fahrer hinter dem Steuer sitzt.


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Nun, das Einschalten der Warnblinkanlage dürfte okay sein, da er damit vor einer Gefahr (dem eigenen Fahrzeug, welches im Weg steht) warnt. Dies ist in §16 (1) StVO geregelt, auch wenn es sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist, da diese Gefahr ja erst vorsätzlich durch das Verhalten des Fahrers herbei geführt wird.

Das Halten in zweiter Reihe hingegen ist verboten. Dies ist in §12 StVO geregelt. Wer sein Fahrzeug verlässt, was ein Paketzusteller tun muss, parkt gemäß Absatz 2. Gemäß Absatz 4 ist der rechte Seitenstreifen bzw. der rechte Fahrbahnrand für das Parken vorgesehen. In unserem Beispielbild ist das dort, wo der silberne Mercedes steht. Das Zustellfahrzeug steht dort also gemäß §12 StVO widerrechtlich. Aber wie sieht es mit Sonderrechten aus?

Auch dafür gibt es einen Paragraphen in der StVO (§35). Das einzige, was dort mit Post zu tun hat, ist Absatz 7.

Messfahrzeuge der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (§ 66 des Telekommunikationsgesetzes) dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr hoheitlicher Einsatz dies erfordert.

Nun, es dürfte schwer fallen, in einem Zustellfahrzeug ein Messfahrzeug zu sehen, zumal es sich auf die RegTP (heute Bundesnetzagentur) bezieht und nicht auf einen Zustelldienst.

In Verkehrsportal-Forum bin ich aber auf einen interessanten Hinweis gestoßen. Dieser Absatz 7 lautete vor Jahren mal wie folgt.

Fahrzeuge der Deutschen Bundespost, die der Beförderung von Postsendungen oder dem Bau oder der Unterhaltung von Fernmeldeeinrichtungen dienen, dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr Einsatz dies erfordert.

Aha! Es scheint sich also noch nicht rumgesprochen zu haben, dass sich die Gesetzeslage mittlerweile verändert hat. Ich könnte mir vorstellen, dass das Wissen über die alte gesetzliche Regelung nach wie vor von Zustellfahrer-Generation zu Zustellfahrer-Generation weiter gegeben wird, wie in diesem fiktiven Gesprächsfetzen.

Klar darfst Du auf der Straße halten. Das ist sogar gesetzlich geregelt. Wie soll’s denn auch anders gehen? Dann müsstest Du Dir ja bei jedem Halt einen Parkplatz suchen.

Genau so müsste es aber wohl laufen – einen Parkplatz suchen. Im Verkehrsportal-Forum wird zusätzlich eine Ausnahmeregelung gemäß §46 StVO im Wortlaut aufgeführt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Anhörung der obersten Straßenverkehrsbehörden der Bundesländer und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erteile ich gemäß § 46 Abs. 2 Satz 3 StVO folgende Ausnahmegenehmigung

Fahrzeuge der Deutschen Post AG und der von ihr beauftragten Subunternehmer dürfen abweichend von § 41 Abs. 2 Nr. 5 Satz 7 Nr. 1 StVO Fußgängerbereiche (Zeichen 242) auch außerhalb der durch Zusatzschild zu Zeichen 242 angeordneten Zeiten zulässigen Anlieger- und Anlieferverkehrs befahren, soweit dies zur zeitgerechten Leerung von Briefkästen (einschließlich der in Postfilialen und -agenturen angenommenen Briefe und adressierten Kataloge mit einem Einzelgewicht von weniger als 200 Gramm) erforderlich ist.

Ferner dürfen die in Satz 1 genannten Fahrzeuge abweichend von § 41 Abs. 2 Nr. 8 StVO trotz angeordneten Halteverbots (Zeichen 283) im unmittelbaren Nahbereich des Briefkastens (10 m davor bis 10 m dahinter) auf der Fahrbahn zum Zweck der Leerung von Briefkästen kurzfristig halten oder – sofern im genannten Nahbereich keine andere Möglichkeit des Haltens besteht – zu diesem Zweck kurzfristig in zweiter Reihe halten.

Demnach dürfen Sie in zweiter Reihe halten, um Briefkästen zu leeren. Nun, das ist in unserem Beispiel nicht der Fall. Dort gibt es keinen Briefkasten. Wenn man in der StreetView-Ansicht ein wenig nach links schwenkt, sieht man auch den Zusteller, der nicht danach aussieht, als ob er gerade einen Briefkasten geleert hätte. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen halten und parken. Ich gehe aber mal von einem ungenauen Wortlaut der Ausnahmegenehmigung aus.

Da die mir vorliegenden Informationen schon ein paar Jahre alt sind und sich beispielsweise der Wortlaut der Ausnahmegenehmigung geändert haben kann, muss die Frage, ob die Zusteller offiziell in zweiter Reihe parken dürfen, offen bleiben.

Zur Klärung der Frage habe ich gerade DHL, Hermes, GLS, UPS und DPD angeschrieben. Ich bin gespannt, welche Antworten ich bekomme.